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Warum du als Unternehmer
nicht über andere lästern solltest

Lästern schadet allen beteiligten Ohren

„Ab in die Wüste“ sagte sich Lisa fast jedes Jahr und buchte eine Reise in den Sand. Und jedes Mal schwärmte sie dann von der Weite, der Ruhe und der Entschleunigung, die sie dort spürte. Sie sah immer wieder sehr entspannt aus, wenn sie zurückkam.

Doch neulich war das nicht so. Weder schwärmte sie noch sah sie erholt aus. Ihren Erzählungen zufolge waren einige Mitwanderer in dieser Reisegruppe nicht besonders harmonisch. Drei von ihnen rotten sich zusammen und kapselten sich zugleich vom Rest der Truppe ab.

Dadurch entstand Unzufriedenheit. Einige Mitreisende begannen über andere zu lästern. Das wiederum warf die ganze Gruppendynamik aus der Balance. Es zerstörte den Zusammenhalt, der in der Wüste wichtig ist. Lisa fühlte sich häufig ausgeschlossen.

Früher konnten sich die Menschen das gar nicht leisten, sich nicht aufeinander zu verlassen. Die Zugehörigkeit zur Sippe war notwendig, um überleben zu können. Doch heute spürt man das nicht mehr so deutlich. Individualismus und Eigenständigkeit sind wichtige Punkte in unserer Werteskala geworden.

Lästern zerstört den Zusammenhalt

Die Herausforderung heute ist, menschliches Miteinander trotz Individualität und Vielfalt fürsorglich und warmherzig zu halten.

Warum?

Wenn die Mitarbeiter eines Unternehmens nicht wertschätzend miteinander kommunizieren, bringt das dem Unternehmen enorme Verluste. Dann werden Kontakte abgebrochen oder Informationen zurückgehalten. Das bringt eine enorme Unzufriedenheit, eine hohe Fehlzeitenquote und hohe Fluktuation mit sich.

Erst kürzlich bekam ich in einem Unternehmen mit, dass die Mitarbeiter enorm viel Zeit damit verbrachten, über den Chef zu lästern. Zugegebenermaßen würde diesem Chef ein Feinschliff in Sachen Kommunikation und Vorbildverhalten nicht schaden. Vielleicht sollten ihn die Mitarbeiter auch mal in die Wüste schicken…

Durch das ständige Lästern verstärkte sich die negative Stimmung von Tag zu Tag. Am Ende war es egal, was der Chef tat, er wurde in jedem Fall negativ beurteilt. Damit hatten auch die Mitarbeiter ihre Chance vertan, die Situation zum Besseren zu wenden.

Das Paradoxe beim Lästern ist…

dass es vor allem demjenigen schadet, der herzhaft über andere ablästert. Egal, ob ein Chef die Beschwerden verdient hat oder nicht. Denn jedes einzelne Wort hat eine Wirkung auf den eigenen Körper und das eigene Energiesystem. Das kann man spüren, wenn man die Körperreaktionen auf einzelne Worte und Sätze genau beobachtet. Diese Körperreaktionen nennt man auch somatische Marker.

Das Unterbewusstsein hört mit und reagiert

Lästern hat immer einen negativen Einfluss auf das eigene Selbst. Das Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen dem eigenen Ich und den anderen. Mit einem „kinesiologischen Test“, der die körpereigene Energie misst, kann man das sofort sichtbar und spürbar machen. Der Energiespiegel sinkt nämlich im Moment des Lästerns.

Wenn du also negative Gedanken hegst, steigt dein eigener Stresshormonspiegel. Denn dein Gehirn unterscheidet nicht in der neuronalen Reaktion, ob du etwas wirklich erlebt, es nur gehört, beobachtet oder dir sogar nur ausgedacht hast.

Dieser Stresshormonspiegel ist ausschlaggebend für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Er sollte nicht zu hoch sein!

Achte gut auf die Stimmung in deinem Unternehmen

Hör zu, wie die Mitarbeiter miteinander und übereinander sprechen. Daraus kannst du Rückschlüsse ziehen, wie Mitarbeiter über dich selbst sprechen.

Versuche immer wieder, eine offene und ehrliche Atmosphäre zu schaffen.

Und wie?

Indem du selbst offen und ehrlich bist! Denn als Unternehmer hast du durch die höhere Position automatisch eine Vorbildfunktion. Lästere nie, sprich immer respektvoll. Zu jedem deiner Mitarbeiter. Und über jeden deiner Mitarbeiter. Dadurch wächst das Vertrauen deiner Mitarbeiter zu dir. Und der Zusammenhalt steigt, weil sie sich mit dir verbunden fühlen.

Hanne Demel

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