Aktives Zuhören
reicht im Coaching nicht

Aktives Zuhören – das kann doch jeder! Oder?

Ja denkste. Aktives Zuhören ist manchem wohl einfach nicht gegeben.

Im Coaching ist aktives Zuhören aber die absolute Basis für den Contakt zum Coachee und zum Problem. Als Coach solltest du seeehr tief in Kontakt kommen mit dem Problem. Du musst ihm nahe sein, es greifen und beschreiben können. Das geht nur, wenn du die Kunst des aktiven Zuhörens beherrscht. Denn nur dann wird dir dein Coachee erzählen und immer weiter erzählen, bis du das Problem „begreifst“.

Nur durch aufmerksames und aktives Zuhören kannst du später genau die richtigen Worte wählen. Nämlich die, die das Unterbewusstsein deines Gegenübers erreichen und es neu strukturieren helfen.

Du kennst das vermutlich: du erzählst jemandem etwas. Dein Gegenüber hört nur mit halbem Ohr hin. Das nervt. Ruckzuck hörst du auf zu erzählen, weil es keinen Spaß macht. Es kommt keine Resonanz.

Oder du wirst wütend, wenn dein Gegenüber dir nicht zuhört.

Aber woran merkst du eigentlich, ob der andere dir zuhört oder nicht? Ob er wirklich Kontakt zu dir aufnimmt?

Aaahhhh, na klar. Wenigstens schaut er dich an. Wendet sich dir zu. Nickt. Sagt etwas Passendes… 

Das ist aktives Zuhören. Ich nehme an, du kennst das.

Aktives Zuhören – und was braucht es dann noch?

Zuhören im Coaching geht noch viel weiter. Es reicht nicht, ab und zu mal zu nicken und „aha“ zu sagen. Du willst ja etwas mitkriegen von deinem Gegenüber. Wenn möglich etwas, das ihm selber noch gar nicht bewusst ist.

Wie zum Beispiel Emotionen, die unter der Oberfläche liegen. Die zeigen dir, wo die „Arbeitsenergie“ ist. Wo es wirklich hakt oder unter den Nägeln brennt. Das heißt dann „Menschen lesen“. Dazu brauchst du eine feine Körperwahrnehmung.

Schau ins Gesicht

Achte auf jede kleine Veränderung im Gesichtsausdruck. Achte darauf, ob dein Gegenüber den Mund fester schließt. Mit den Kiefergelenken knackt oder die Zähne zusammenbeißt.


Achte auch darauf, wie tief dein Gegenüber atmet und ob sich etwas am Rhythmus verändert.

Schau auf den Körper

Achte auf die Körperhaltung. Auf die kleinen Veränderungen, während er spricht. Auf ein Zucken der Finger oder ein Übereinanderschlagen der Beine. Auf ein Zurechtruckeln im Stuhl, Zurücklehnen oder nach vorn Beugen. Auf Seitenwechsel.

Beobachte die Veränderungen im ganzen Körper. Dann kannst du auch wahrnehmen, ob du gut im „Pacing“ bist und der andere mit dir schwingt oder nicht.

Pacing ist das Einstimmen der Körperbewegungen aufeinander, aber dazu ein andermal mehr. Wenn du das alles beachtest, dann bist du schon ein ganzes Stück tiefer im System deines Gegenübers.

Du kannst ablesen, welche emotionalen Bewegungen im Unterbewusstsein schlummern und wo Blockaden sind. Die werden vor allem dann sichtbar, wenn das Gesagte plötzlich nicht mehr zum Körperausdruck passt. Dann wird es spannend, denn genau da sitzt Stress. Und da findest du den Knackpunkt, der dich weiterführt.

Schärfe deine Körperwahrnehmung

Beobachte die Menschen um dich herum. Achte auf die Dinge, die ich genannt habe, und vergleiche, was du an Informationen von deinem Gegenüber aufgenommen hast.

Vor allem höre ganz bewusst aktiv zu und schau, wie das bei deinem Gegenüber ankommt.

Wenn du Lust hast, schreibe mir eine Mail und berichte von deinen Erlebnissen und Erfahrungen.

 Hanne Demel 

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