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Auszug aus einem Interview
mit Hanne Demel

Ich freue mich über das Interview, das Elke Schlichting von corporate line mit mir geführt hat. Hier kommen ihre Fragen und meine Antworten dazu:

Stell dir vor, du hättest ein weiteres Leben zur Verfügung. Wo würdest du leben? Was wäre anders als in deinem jetzigen Leben?

Oh, das ist eine interessante Frage. Ich habe schon als Jugendliche bedauert, „nur“ an einem Ort zur gleichen Zeit leben zu können. Es gibt so viele wunderbare Orte. Früher war’s Italien irgendwo am Meer oder auf einer Insel im Mittelmeer, beinahe wär ich mal nach Hamburg gezogen, heute würde ich gern auf Big Island auf Hawaii in der Nähe meiner buddhistischen Meisterin Ji Kwang Dae Poep Sa Nim leben oder in Kalifornien… Aber ich lebe auch gern in Würzburg, wo ich schon mehr als mein halbes Leben verbracht habe.

Ich liebe meine Arbeit. Doch als Kind wollte ich Tänzerin, Schauspielerin, Musikerin, Malerin, Filmemacherin werden. Auf jeden Fall etwas künstlerisch Kreatives. Das steckt ganz tief in mir und ich fühle mich wie vertrocknet, wenn ich nicht kreativ sein kann. Zum Glück erfordert auch Coaching eine super Kreativität. Deswegen macht mich das auch sehr glücklich.

Was waren deine drei Lieblingsbeschäftigungen als Kind?

Malen, Musik machen, Schreiben. Ich habe schon in der Schule unter der Bank heimlich Geschichten geschrieben, wenn mir der Unterricht zu langweilig war. Heute mache ich’s ganz offiziell auf meinem Schreibtisch…

Wie sieht deine Lieblingsbeschäftigung heute aus?

Na wie schon gesagt, das Schreiben ist mir geblieben. Klavier spielen auch. Und manchmal guck ich einfach gern Löcher in die Luft. Dann arbeitet was in mir im Untergrund, das „ploppt“ dann irgendwann heraus. Irgendeine kreative Idee. Ich arbeite wirklich gern.

Welches sind deine drei Lieblingsfilme? Und warum?

“Blind Side”, “Bagger Vance”, “Maleficent”. Die haben alle etwas sehr Kraftvolles, eine starke Persönlichkeit, Entwicklung, Überwinden von Negativität und ein happy end. Das ist mir super wichtig. Ich mag keine Filme, die mich am Ende runterziehen, die Gewalt, Gemeinheiten und andere Negativitäten zeigen.

Wie sieht dein idealer Arbeitstag aus?

Morgens um viertel vor 6 aufstehen, meine buddhistische Morgenpraxis und Körperübungen machen, dann um 7 mit Kaffee an den Schreibtisch. Frühstücken so gegen 9, dann ab 10 Uhr Kunden. In der Mittagspause ein Spaziergang. Allerdings werfe ich oft einfach das Laufband an, das ich unter meinem Schreibtisch habe. So kann ich im Gehen schreiben und arbeiten.

Wie sieht dein idealer Sonn- oder Feiertag aus?

Etwas länger schlafen, schön gemütlich frühstücken, einen Spaziergang machen, lesen, schreiben, malen, Klavier spielen, Kaffee trinken mit Freunden und Familie. Das habe ich allerdings selten, oft arbeite ich auch am Wochenende.

Welche Abenteuer würdest du gern noch erleben?

Hm. Ich möchte total gelassen werden und zu hundert Prozent in meine Kraft vertrauen. Das ist für mich das größte Abenteuer, weil es echt spannend ist.

Welchen drei Menschen wärst du gern persönlich begegnet?

Ich hätte gern Buddha und Jesus persönlich getroffen. Außerdem hätte ich gern mal ein Schwätzchen mit meinen Großeltern und deren Eltern und so weiter gehalten. Das wär für mich mega spannend.

Was bedeutet Kreativität für dich?

Wenn ich ganz eintauchen kann in mein Inneres, und mich selbst dabei vergesse, wenn ich mich so auf etwas konzentriere, dass ich aufhöre zu denken. Das ist Flow und Kreativität für mich. Das erlebe ich bei der Arbeit mit Kunden genauso wie beim Schreiben. Es ist dann, als wenn es „mich nicht mehr gibt“, obwohl ich dabei super präsent bin.

Wann bist du in deiner Mitte und erlebst das Gefühl von Vollkommenheit?

Vollkommen fühle ich mich nicht, solange ich mich als abgegrenzte Person wahrnehme. Wenn ich das „Ich-Gefühl“ sausen lassen kann, dann vielleicht, aber in dem Moment ist ja keiner da, der das bewusst registrieren könnte… 😉

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